Über mich
Für mich begann die Reise zu meinem Kern – dort wo die Antworten sind, dort wo ich meine Wahrheit finden konnte – vor mehr als zehn Jahren. Die Osteopathin, die ich damals zur Behandlung verschiedener körperlicher Wehwehchen aufsuchte, empfahl mir, meine Ernährung gründlich umzustellen. Etwas widerwillig folgte ich und erkannte recht bald den enormen Einfluss, nicht nur auf meine körperliche Verfassung, sondern auch auf meinen Geist. Ich begann, die Welt viel tiefer wahrzunehmen und konnte auch mich selbst viel intensiver wahrnehmen. Ich vertiefte mich in mir und meinem Empfinden und Erleben durch Meditation, Achtsamkeitsübungen, verschiedene Seminare und ein bisschen Yoga. Recht bald erkannte ich, insbesondere auch in meiner Rolle als frisch gebackener Vater, dass da noch viel mehr gehen kann und muss, mit mir, in mir, für mich, für meinen Sohn, für andere, für die Welt...
Im Februar 2018 besuchte ich ein Initiationswochenende für Männer – eine Heldenreise. Ich konnte viel erkennen, an mir, warum mein Leben so war, wie es war, was funktionierte und was nicht. Und ich machte weiter in der Männerarbeit, beharrlich an mir arbeitend, beharrlich andere Männer in ihrer Arbeit unterstützend.
Wie wohltuend, die Arbeit an mir, im Kreis der Männer, aber auch sehr anstrengend, fordernd. In die Tiefe meine Seele schauen, die Schmerzen der Kindheit noch einmal zu erleben, meine Schatten zu sehen und anzuerkennen. Das Leben funktionierte immer besser, ich wurde immer stärker, selbstbewusster, konnte immer mehr und besser für mich und meine Belange einstehen. Ich konnte wieder in einen wahrhaftigen Kontakt kommen mit der Welt, mit anderen Menschen, Schritte in mein wahrhaftiges Leben in liebevoller Verbundenheit mit mir und der Welt gehen.
Um mehr weitergeben zu können, um anderen Männern besser zur Seite zu stehen zu können, beschloss ich 2023 die Ausbildung Spirituelle und Somatische Traumatherapie (SSTT) bei Nadja Lasko zu besuchen. Im Rahmen dieser Ausbildung konnte ich noch einmal tiefer in mich eintauchen und weitere große Schritte machen. Und ich konnte erleben, mit wieviel Freude und nachhaltigem Erfolg ich andere Menschen auf ihrem Weg begleiten kann, so dass ich mich letztlich dazu entschied, das was eigentlich für die Männerkreise gedacht war, auch in die Welt außerhalb der Männerrunden zu bringen.

